Mittwoch, 4. Dezember 2013

Jul

Jul, die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Ich weiß für mich, dass ich dieses Jahr Jul nicht am 21. feiern kann, da ich mir zur Firmenfeier meines Freundes gehe. Aber ich lasse mich überraschen und vielleicht ergibt sich ja doch etwas "Julisches".
Weihnachten und Jul- muss man überhaupt einen Unterschied machen? Ich finde nicht ;)

Hier die Informationen, die ich mir in meinem Grimoire notiert habe:

Die Wintersonnenwende ist die längste Nacht des Jahres, ab heute werden die Tage wieder langsam länger.
Der gehörnte Gott wird neu geboren und wird bald zum Gefährten der Göttin.
Das Licht wird wiedergeboren und der Winter findet den Übergang in den kommenden Frühling. Die Geburt des Sonnenkindes steht für den Neuanfang und wir feiern diese Neugeburt mit einem ruhigen und besinnlichen Fest und dem Austausch von Geschenken.

Interessant finde ich dies hier, ich mag diese Verbildlichung:
Der gehörnte Gott, Cerrnunnos genannt, hat zwei Gesichter: Der Eichenkönig regiert von der Wintersonnenwende bis zur Sommersonnenwende, der Stechpalmenkönig in der anderen Jahreshälfte. Zu den Sonnenwenden bekämpfen sie sich und der Eine geht dabei unter.

Gott: Eichenkönig/ Stechpalmenkönig, Sonnenkind
Göttin: Die große Göttin, die das Sonnenkind zur Welt bringt
Farben: Rot, Grün, Weiß, Gold
Symbole: Immergrüne Pflanzen, Julscheit
Gewürze und Öle: Zimt, Myrrhe, Fichte, Safran, Zeder, Ingwer
Steine: Rubin, Granat
Geweihte Speisen: Äpfel, Birnen, Nüsse, Orangen, Früchtebrot und -stollen, Glühwein, Maronen, wärmende Gewürze


So richtig bin ich nicht in Stimmung. Am letzten Wochenende haben wir begonnen, unsere sieben Fichten zu fällen und das nimmt mich sehr stark mit. Diese Bäume, die mich seit meiner Geburt begleiten, deren Rauschen ich oft gehört habe, wenn ich draußen gezeltet habe im Garten...
Da macht es mich auch nicht glücklich, dass ich so sehr leicht an das Harz dran komme und wir sogar Auswahl zwischen mehreren Weihnachtsbäumen (Fichtenspitzen) haben.
Ich könnte die ganze Zeit weinen, es ist so schrecklich diese Baumleichen im Garten liegen zu sehen.

Atessa

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