Dienstag, 4. November 2014

Die Taschensuche geht weiter...

War ja klar, dass es jetzt zum Anfang meines Studiums hier einen kleinen Post-Einbruch gibt :D
Aber zum Glück bin ich auf dem besten Wege, eine Struktur für mich zu finden und dann wird es auch wieder etwas mit den Blogeinträgen.

Tja, nun habe ich angefangen zu Studieren und habe natürlich auch so einige Erfahrungen gemacht. Hinterher ist man immer schlauer. Nun war ich ja im September richtig glücklich, (so hoffte ich jedenfalls) DIE perfekte Unitasche genäht zu haben. Hier geht´s zum Beitrag.
Aber nach einer Woche wusste ich: Immer noch nicht die perfekte Tasche.

Ich habe mich also noch einmal dazu entschieden, eine Tasche zu nähen (hoffentlich werde ich keine Taschenfetischistin...).
Nach langem Überlegen ist es das Schnittmuster "Bube" von farbenmix.de geworden.
Natürlich nicht genau so wie die Anleitung vorgegeben ist, ich habe ja schließlich genau überlegt, was meine Tasche braucht.

  • einzelne Innenfächer für Blöcke, Ordner und Laptop
  • weitere Innenfächer speziell für meinen Kalender, Bücher, Kleinkram
  • außen unbedingt solche Gummibandfächer wie der Jolin-Bag sie hat
  • sie muss RIESIG sein, damit auch meine Essensdosen gut rein passen, möglichst ohne alles zu quetschen
Ich bin schon ziemlich anspruchsvoll und ich muss auch leider gleich schon wieder vorweg sagen, dass ich wieder nicht DIE perfekte Unitasche genäht habe. Aber sie funktioniert im Moment und ich habe auch keine Lust, schon wieder eine Tasche zu nähen...
Das ist sie aber nun:
Groß, dick und grün. Wie ein U-Boot finde ich:D Hier mal ein wirklich großes Buch davor:
Monströs könnte man sagen. Auf vielerlei Verzierungen habe ich verzichtet, von außen kann man nur oben zwei Bänder sehen...
Theoretisch. Auf dem Foto ist die Tasche für die Uni voll gepackt. Aber da oben links sieht man ein Stück Band.
Innen in der Klappe befindet sich ein Reißverschlussfach, perfekt für die Handarbeit im Zug.
Macht man die Klappe auf, sieht man noch ein Zierband. Die Tasche wird mit Magnetknöpfen geschlossen...wenn sie nicht zu voll ist. Ich habe das Gummizugfach wieder zwei geteilt, dann kann man Taschentücher und Äpfel getrennt aufbewahren und es fliegt nichts so schnell raus.
Vorne befindet sich noch ein Reißverschlussfach (mit integriertem Handyfach^^) für wichtige Sachen wie Schlüssel und Geldbeutel.
Oben gefüllt von Innen. Dabei merke ich gerade, dass meine Brotdose noch gar nicht in der Tasche ist, genauso wenig wie mein Regenschirm und mein Teamaker... das passt aber noch rein ;)
Hier seht ihr, wie schön geräumig das ganze geworden ist. Alles an seinem Platz, zumindest theoretisch...
Es sieht ja so an sich nicht schlecht aus. Ist es auch nicht. Und vor allem war überhaupt kein Problem da bevor ich Außen- und Innentasche zusammengesetzt habe.
Vielleicht sollte man solch wichtige Sachen nicht morgens um 5 Uhr machen...aber ich brauchte die Tasche schließlich in der Uni =D
Das Problem: Seht ihr die Fächer hinten, die für Blöcke, Ordner und Laptop (extra gepolstert!) gedacht sind? Die waren vorm zusammen nähen perfekt, es war sogar richtig viel Luft da!
Nach dem zusammen nähen leider nicht mehr. Es ist eng, wenn ich mein Laptop in ein Fach stecken möchte oder aus einem herausnehmen will muss ich erst einen Ordner rausnehmen.
Dabei wollte ich doch, dass es richtig "flutscht". Schade, schade, schade...aber vermutlich bin ich selbst Schuld =D
Jedenfalls passt alles rein, das ist ja schonmal die Hauptsache. Die andere Sache ist noch, dass die Tasche natürlich ziemlich schwer ist. Vielleicht muss ich doch auf Rucksack umsteigen? Ich merke schon die Belastung auf der Schulter, vor allem kann ich die Tasche nur auf einer Seite tragen (oder kann man das umtrainieren?).
Nur Rucksäcke sind auch nie so, wie ich sie haben möchte. Vor allem sollten sie neben meinen ganzen Ordnungs-Ansprüchen ja auch möglichst nachhaltig hergestellt sein...

Habt ihr vielleicht noch eine Lösung für mich? Einen Tipp? Vielleicht auch eine Idee, wie ich die Fächer möglichst wieder groß bekomme (ich bin eiskalt und habe schon gerissen, damit es besser geht- natürlich wieder geflickt)?

Herzliche Grüße aus der Cafeteria (da ist es wenigstens wärmer als überall anders in der Uni)!
Atessa

Kommentare:

  1. Huhu Atessa,

    ich bin nach einigen Wochen von Umhängetasche auf Rucksack umgestiegen - zumindest an langen Unitagen - weil mein Rücken das echt nicht mitgemacht hat.
    Also, aus Erfahrung, lieber Rucksack nehmen.

    Cu Nore

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    1. Bei mir drückt es sehr auf die Schulter, mein Rücken ist nicht so belastet (zumindest fühlt es sich nicht so an), da ich immer sehr sehr gerade gehe.
      Aber ich mache mich wohl wirklich auf die Suche nach einem großen Rucksack... nur mit meinen Ansprüchen etwas zu finden ist echt nicht leicht.

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  2. Ja sag mal, was du da alles mitnehmen möchtest... Regenschirm, Teamaker... gibt es da überhaupt irgend eine Tasche die groß genug wäre? Vielleicht so einen Rollkoffer nehmen ;-)
    Ich persönlich mag Ordner, Bücher usw. gar nicht in so weichen Stofftaschen haben. Lieber so eine Art Aktentasche. Da steht das ordentlich drin, ohne das alles durchhängt. Ich denke ich würde einen Rucksack für die Bücher usw und eine kleinere Umhängetasche für das Essen und dergleichen nehmen. So hat man nicht ein einziges, wahnsinnig schweres Teil, sondern es verteilt sich.

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    1. Ich glaube nicht, dass es eine Tasche gibt, die groß genug ist für meine Sachen (dabei ist nicht mal etwas unnötiges dabei^^).
      Aktentaschen sind immer zu schmal geschnitten, durch diese Fächer hat meine Tasche auch ein wenig Aktentaschencharakter und dadurch, dass es eng ist, kann auch nichts knicken =D
      Zwei Teile finde ich wiederum sehr unpraktisch. Da muss man immer an zwei Sachen denken, wenn man seinen Standort wechselt.

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