Samstag, 22. August 2015

Helferlein beim Sticken: Nadelfänger

Das wollte ich schon länger zeigen, aber erst musste ich das farblich passende Motiv anfangen und dann wollte ich auch schon etwas weiter sein als ein paar Stiche.
Bei dem Helferlein, das ich euch heute vorstelle, handelt es sich um einen Nadelfänger. Ich weiß nicht, ob es dafür eine richtige Bezeichnung gibt, aber auf einer Messe hatte ich so etwas mal für teures Geld gesehen und dachte gleich, dass ich das selbst machen könnte.

Wie ihr sehen könnt "klebt" die Sticknadel an dieser kleinen Libelle, die ich meiner lieben Freundin Yemin verdanke (es war eine Kette, wo leider die Öse zerbrach).
Das Prinzip ist sehr simpel und beruht auf zwei Magneten.
Auf die Unterseite der Libelle habe ich einen kleinen Magneten geklebt (Sekundenkleber). Dieses Teil wird oben auf die Stickarbeit gelegt und ein zweiter Magnet befestigt das Ganze auf der Rückseite. 
Ziemlich einfach, aber unglaublich praktisch! 
Das Motiv ist von Alessandra Adelaide und ich sticke es auf handgefärbten Leinen, das ich von der Creativa mitgebracht hatte. Ich halte mich nicht an die Farbvorgaben der Stickvorlage, sonst würde man die hellen Grüntöne nicht sehen.
Bei dieser feinen Arbeit (ich sticke über einen Faden) benötige ich auch eine feine Nadel, die mir ohne den Nadelfänger schon längst abhanden gekommen wäre.

Theoretisch würden natürlich auch zwei Magnete reichen, aber mit einem Motiv finde ich es viel schöner, vor allem, weil ich Libellen ja so gerne mag.
Für den Stickcafe-Round Robin habe ich noch diesen Tassenstapel gestickt, ein Motiv aus 
"Chocolat, thé, café" von Veronique Enginger, ein wunderschönes Buch mit tollen Vorlagen.

Herzliche Grüße,
Atessa

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