Donnerstag, 3. Dezember 2015

Nadelgebunden: Stulpen

Für meine Mama habe ich Stulpen genadelt, etwas unförmig, aber angezogen passen sie sehr gut! Es ist selbstversponnene Landschafwolle, ein bisschen stark verzwirnt habe ich sie, darum ist das Ergebnis sehr...lebendig ;)
Für meinen Paps habe ich aus der backofengefärbten Wolle eine Mütze angefangen, ich finde die Farben so schön und beim Nadeln bleiben die Farbverläufe gut erhalten.
Jetzt im Wintersemester komme ich wieder zum Handarbeiten auf dem Weg zur Uni, das freut mich sehr.

Herzliche Grüße,
Atessa

Kommentare:

  1. Liebe Atessa !
    Hübsche Dinge hast Du auf den Nadeln ! Besonders schön muss das Gefühl sein, wenn man selbst gesponnene Wolle verarbeitet ! Ich wünsche Dir eine schöne Adventzeit, alles Liebe
    Karen

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    1. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, selbstgesponnene (und gefärbte) Wolle zu verarbeiten. Man merkt einfach viel stärker, wie viel Arbeit dahinter steckt, dabei habe ich das Schaf weder selbst gesponnen, die Wolle entfettet und gekämmt. Es ist einfach unglaublich schön :)

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  2. Ganz abgesehen von der wundervollen Tatsache, Selbstgesponnenes zu verarbeiten, ist etwas nadelgebundenes immer etwas ganz Besonderes. Sicher werden sich deine Eltern sehr über die Geschenke freuen :)

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  3. Liebe Atessa, so toll das nadelgebundene, das hab ich noch nie probiert...dabeihab i ch einen dicken Sack braune wolle von "Karli" und einen von seiner Gefährtin "Lisa" , zwei Schafe die bei lieben Freunden ihren Lebensschafabend genießen können. Inzwischen hab ich so viel Wolle, da muss über den Winter etwas gemacht werden, ursprünglich hab ich die Wolle genommen für Filzbasteleien für die Schulbastelstunden und ähnliches. Aber die Reinigung usw. wie oben beschrieben ist so eine Prozedur (die ich vor ca. 2-oder 3 auch erst gelernt hab, trotz des Aufwandes hat es Freude gemacht, den Prozeß zu erleben) , das ich ganz achtsam mit der sauberen fertigen (nur teilweise gekämmt) Wolle umgehe, die beiden Schmuseschafe sind irgendwie immer dabei :) . Also ich meine damit, einfach so verwurschelteln möcht ich sie nicht. Und so gut bin ich ja in allem nicht, ich bin ja immer noch am Lernen, da ich ja nicht ständig damit umgehe. Meine Wollfreundin Brigitte ist aber immer mit Rat und Tat da. Dieses Nadeln - richtig schön.... Dank für den Beitrag hier. Auch das mit den Stoffsäckchen die Schnelle Idee. herzlichst Brigitte

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    1. Oh wie zauberhaft, dass du "deine" Schafe kennst und ihre Wolle verarbeiten darfst! Da wäre es mir auch jeden Aufwand wert, und man schätzt es noch viel mehr. Die Verbundenheit, die du beschreibst, ist wirklich großartig, vor allem wenn man solch ein Verhältnis wie du es hast genießen darf.
      Spinnst du deine Wolle auch? Das Nadelbinden ist wirklich nicht schwierig und es lohnt sich sehr zu lernen– mit selbstgesponnener Wolle natürlich nochmal mehr erfreuend =) Verwurschteln tut man ja auch nur am Anfang ein bisschen, das kann man immer noch zum Füllen für Kissen oder ähnliches verwenden ;)

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