Mittwoch, 18. Mai 2016

Fladenbrot– wie backe ich dich nur vollkornig?

Das Fladenbrot-Rezept von Lutz Geißler aus dem Brotbackbuch Nr. 1 hat mich schon lange gereizt, da der Teig mit 4 g Hefe angesetzt wird und einen Tag im Kühlschrank verbringt.
Natürlich wollte ich kein gekauftes Mehl verwenden, sondern mein selbstgemahlenes, wohlwissend, dass das Brot dann nicht so fluffig wird, wie man es von den Fadenbroten kennt, die man im türkischen Laden kaufen kann.
Mein erster Versuch war zwar sehr lecker, aber von Fluffigkeit war wirklich gar nichts zu sehen.
Den zweiten Versuch seht ihr oben: Es ist gekauftes Mehl (1050), ich wollte sehen, was überhaupt möglich ist mit dem Rezept und wo ich hin arbeiten kann, wenn ich mein eigenes Mehl nehmen möchte. Meine Güte, war das lecker und fluffig, mit richtig schönen großen Lufteinschlüssen, wie ihr sehen könnt. Es ließ sich auch gut reißen und war einfach traumhaft.
Beim zweiten Versuch habe ich also mein Mehl gesiebt und einiges an Kleie rausgenommen, aber es wurde trotzdem nicht so fluffelig. Direkt über meiner Signatur auf dem letzen Bild liegen noch zwei Ecken von diesem Brot, alles andere sind die fluffigen 1050er-Stücke.

Hat jemand sich schon einmal an Vollkorn-Fladenbrot versucht oder andere Tipps?
Herzlichst,
Atessa

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