Dienstag, 30. August 2016

Sommer im Hexengarten 2016 Part II: Wilder Garten – Kaninchenleben

Ich schaffe es momentan gar nicht, viel hier auf dem Blog zu schreiben, dabei bin ich wirklich nicht untätig. Die letzte Hausarbeit ist dabei fertig zu werden (endlich!!) und das macht mich ziemlich froh, so habe ich noch über einen Monat für allerhand Werkeleien.

Im Hexengarten zieht der Herbst ein, ein bisschen wehmütig bin ich ja doch, der Sommer war so kurz. Aber da Miris Event noch bis zum 22. September geht bin ich optimistisch, noch ein paar sommer-herbstliche Bilder zeigen zu können.
 
Die letzten Ringelblumen blühen im Kasten, der Lavendel hat ausgeblüht. Ich freue mich, dass mein Rosmarin immer noch am wachsen ist, der schmeckt mit gebackenem Kürbis noch so gut.
Im Mini-Wildkräuterbeet habe ich noch einmal ein paar Kapuzinerkressesamen ausgesät, um ein paar spätherbstliche Farbtupfer zu bekommen. Außerdem habe ich noch Gänsefingerkraut dazu gesetzt und Odermennige (den man auf dem Bild nicht erkennen kann).
In einer Schale habe ich mir ein Minimoorbeet angelegt, da im großen die Fettkräuter total verdeckt werden und die Veilchen nicht genügend Licht bekommen. Die Schale wird im Wintergarten überwintern und ich hoffe, dass sich die Fettkräuter im nächsten Jahr von ihrer besten Seite zeigen. Ein paar Sonnentauarten habe ich aber auch noch mit hineingepflanzt und eine kleine Venusfliegenfalle.
Richtig Glück hatte ich in diesem Jahr mit Gemüse auch nicht. Das einzige, das ich wohl ernten kann, sind diese Tomaten und auch von den habe ich an neun Pflanzen maximal fünf...drei davon an einer Pflanze. Vermutlich habe ich zu spät angefangen, sie auszusäen, im nächsten Jahr wird das optimiert, genau wie die Kürbiszucht. Ich habe ja den Winter für die Gartenplanung, da muss ich mich mal hinsetzen und genau überlegen, was ich haben möchte.
Was alles im Garten zerdrückt hat  richtig gut gewachsen ist ist eben die Kapuzinerkresse. Überall. Ich mag sie zwar sehr gerne,  aber sie hat dann doch so einiges überwuchert. Nächstes Jahr...wird´s anders. Immerhin kann man sie ja gut essen und auch eingebacken in Brot schmeckt sie sehr lecker!
Hier haben wir seit letztem Jahr eine neue kleine Sitzecke und mein Paps hat mir links das Beet gebaut. Dort hatte ich Dill angepflanzt, eine große Königskerze und Stockrosen, aber die Nacktschnecken sind darüber hergefallen. Also schnell wieder Kapuzinerkresse aussäen, bevor gar nichts wächst. Derzeit züchtet mein Liebster Tigerschnegel. Kennt ihr nicht? Die nacktschneckenähnlichen Wesen waren mir auch nicht bekannt, aber wir haben tatsächlich zwei im Garten gefunden, die Eier gelegt haben. Die Eier liegen jetzt sicher im Terrarium. Warum das Ganze? Tigerschnegel futtern Nacktschneckeneier und vertreiben auch erwachsene Nacktschnecken. So können sie die unliebsamen Gäste im Zaum halten, lest mal hier. Ich werde berichten, wie es mit der Zucht klappt ;)
Außerdem hat mein Liebster jetzt ein paar Damen mehr. Er hat bei uns im Garten eine Beute mit Bienen aufgestellt. Mal sehen, wie das im nächsten Jahr läuft, er hat schon fleißig Holzbeuten gebaut und möchte darin dann die Bienen ansiedelt. Die jetzige Beute ist nur eine Leihgabe von einem anderen Imker.
Aber ich habe das Gefühl, dass sich die Bienchen in unserem wilden Garten ganz wohl fühlen :)
 Vor dem Hasenstall blüht immer noch wunderschön der Sonnenhut.
 Außerdem hat eine Stockrose dort tatsächlich angefangen zu blühen.
Im Hasenstall hängt zum Trocknen mein diesjähriger Kräuterbuschen mit Königskerze, Goldrute, Beifuß und Johanniskraut. Ein kleiner ;)
Und die Stockrosen, die im nächsten Jahr ausgepflanzt werden, stehen hier. Durch das Plexiglas ist der Hasenstall ein hervorragendes Gewächshaus. Natürlich wird es nicht so heiß wie in einem richtigen Gewächshaus, da nicht alle Seiten geschlossen sind, sonst würden die Häschen sich ja zu Tode schwitzen.
 Die mümmeln immer noch eifrig an allem rum, was ich ihnen aus dem Wald mitbringe.
 Dieses Mal ist es allerdings eine Fuhre Frischkost vom Markt (Möhrengrün, Kohlrabi, Blumenkohl).
Wuschel hatte ich mal eine ordentliche Frisur verpasst, damit der arme Kerl nicht so schwitzen muss, wenn es warm wird. Bisher kommen wir zwei super miteinander aus, kein verfilztes Fell und ganz lieb ist er immer. Ich weiß ehrlich nicht, wieso sein Fell so verfilzt war, als wir ihn geholt haben. Schließlich lebte er bei der Vorbesitzerin in der Wohnung und ich hätte gedacht, dass die Erde bei uns ihm dass Fell vollsetzt. Aber nichts – zum Glück =)
Bambi wird auch immer zutraulicher und traut sich inzwischen auch ohne Vorbehalte an die Wildkräuter.
Herzliche Grüße,
Atessa

1 Kommentar:

  1. Euren Garten würde ich mir auch gerne mal anschauen :-) Danke fürs Zeigen! Und was für eine coole Idee, Schnegel gegen Nacktschnecken zu züchten. Von dem Experiment musst du unbedingt mehr erzählen. Ich wäre auch sehr gespannt, wie kleine Tigerschnegel aussehen. Ob die auch schon so schön marmoriert sind?

    Liebe Grüße,
    Miri

    AntwortenLöschen